Berlin 22 Uhr, Ankunft Prenzlauer Berg

Gestern abend war ich mit einem Freund im Prenzlauer Berg unterwegs. Ich erzählte ihm von meinen Experimenten im Kennenlernen von Frauen. Wenig später sitzen wir in einer Trend-Bar auf zwei kolonialen Sesseln. Er zu mir: „Schau‘ mal die Gruppe von Mädels, dann zeig‘ doch mal was du gelernt hast !“ Ich freue mich auf die Herausforderung, spreche die Mädels wie folgt an: „Hallo, kurze Frage bevor ich gleich wieder zurück zu meinem Kollegen muss: Könnt Ihr euch vorstellen einen Typen zu daten, der immer noch der beste Freund seiner Ex-Freundin ist ?“ Die Mädels fingen an die Frage angeregt zu diskutieren. Was folgte, waren anderthalb Stunden lockere Unterhaltung und zwei handfeste Telefonnummern. Was hatte ich richtig gemacht ?

Falscher Zeitvorwand: Der Satz „Ich kann nicht lange bleiben“ ist sehr wichtig, weil sich sonst jede angesprochene Frau fragt: wie lange wird der jetzt bleiben?“ Und: „Kommt der jetzt hier hin um mich/uns anzumachen oder was?“

Indirekte Eröffnung: Eignet sich hervorragend für eine Atmosphäre, in der sprechen leicht möglich ist (keine laute Musik). „Mein Freund und ich haben gerade über … diskutiert und da interessiert mich jetzt eine weibliche Meinung zum Thema.“ Bei der indirekten Gesprächseröffnung kommt es darauf an ein Thema zu wählen, das Frauen interessiert, dazu gehören insb. Fragen zu Beziehungen, Mode oder ähnliches.

Entspannte Sitzhaltung: Während der gesamten Zeit der Interaktion ist es wichtig entspannt zu sitzen. Für die indirekte Gesprächseröffnung gilt ausserdem: wenn die Gruppe von Frauen auf Stühlen sitzt, sollte sich der Mann so schnell wie möglich setzen (möglichst innerhalb der ersten 10 Sekunden). Man kann sogar sagen, dass der Mann immer ein bischen entspannter sitzen sollte als die Frau, mit der er sich gerade unterhält.

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