Dialog aus Lob des Sexismus (Ludovico Satana)

Es folgt einer meiner Lieblingsdialoge aus Satana’s „Lob des Sexismus“. Wer so ein Gespräch mit einer (fremden) Frau führt, kann nur gewinnen. In diesem realen Beispiel spricht der Autor eine Frau auf einer Parkbank an. Den Beginn (die Ansprache) spare ich mal aus und steige direkt mit ihrer Frage nach seinem Beruf ein.

Sie: „Was machst du beruflich?“
Er: „Nichts, ich bin Pharao“
Sie lacht: „Waaaas?“
Er: „Ich heisse Echnaton und bin erst unlängst wiedergeboren worden. Um den Schein zu wahren, habe ich die Identität eines jungen Schriftstellers angenommen. Tatsächlich aber will ich so schnell wie möglich weiter nach Schweden. Da soll es grosse weisse Frauen mit blonden Haaren und viel… ähm mit grossen Augen geben.“
Sie: (lacht) „Muss ich jetzt Majestät sagen oder wie?“
Er: „Königliche Hoheit reicht.“
Sie: „Jaja. In Wahrheit bist du wahrscheinlich arbeitslos.“
Er: „Arbeit? Soweit kommt’s noch, dass ich einen Finger rühre. Ich hab noch einen Job als Privatsekretärin zu vergeben. Interesse?“
[…]
Sie: „Was machst du denn jetzt wirklich?“
Er (legt eine Hand auf ihren Oberarm): „Was tun denn Männer für gewöhnlich, die dir weissmachen wollen, dass sie königliche Hoheiten sind und du für sie arbeiten sollst?“ Richtig, Zuhälter.“

Im Gespräch mit Frauen ist es gut, nicht sofort ehrlich und direkt auf Fragen nach dem Beruf, Alter oder ähnlichem zu antworten. Besser ist es, mysteriös und wage zu bleiben. Das fordert eine Frau geradezu heraus, dich mit mehr Fragen zu bohren. Frauen mögen solche Spielchen, sehr sogar! Und kreative Antworten lassen sich relativ leicht und schnell finden. Von einem Familienmitglied habe ich folgende Antwort auf die Frage nach dem Beruf getestet: „Ich handle mit Elfenbein und Schlangenleder“. Ich kann nur sagen, es macht Spass und wünsche Euch hiermit viel Spass beim selbst ausprobieren.

2 Gedanken zu „Dialog aus Lob des Sexismus (Ludovico Satana)

  1. Jörg

    Ja, das klingt gut und es stimmt. Desto mysteriöser man(n) am Anfang ist, desto besser kommt es bei der Frau an. Wenn ich gefragt werde sage ich als erstes „Ich bin Unternehmer“. Und dann geht’s los. „Was unternimmst du denn?“ „Was machst Du denn genau?“ „Ohhhh, Du bist selbstständig.“ Und so weiter und so weiter 😉

  2. Mädchen ansprechen

    Das mit dem mysteriös und wage bleiben habe ich eine Zeit lang etwas übertrieben. Irgendwann kann es nämlich nerven, wenn die Frau immer nachfragen muss. Es soll ja auch irgendwo ein Gespräch zustande kommen. Die Mischung machts halt. Nicht alles direkt preisgeben, als wär man bei einem Verhör. Die Frau auch mal raten lassen. Doch in guten Situationen halt auch NICHT DEN FLUSS RAUSNEHMEN !

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